Arbeitspakete
A1 - Management
Allgemeine Steuerung des Projekts, Koordination zwischen den Konsortiumsmitgliedern und den Kooperationspartnern. Laufende Dokumentation und Reporting an den Fördergeber.
A2 - Verfahren
Aufbau eines Verfahrens zur besseren Vernetzung von Informationen und Akteuren in einem Semantischen Netz. Das Verfahren umfasst Methoden zur Berechnung der Nähe zweier Netzwerkteilnehmer zueinander in einen bestimmten Kontext („Proximity“) und greift dazu auf bewährte Technologien aus dem Bereich Semantic Web zurück (Topic Maps, Ontologien...).
A3 - Plattform
Die Plattform ist das zentrale Informations- und Kommunikations-Werkzeug des Netzwerks. SemNetMan zielt darauf ab, auf herkömmliche Plattformen und Technologien (Groupware-Tools) aufzusetzen und ontologie-basierte Retrieval-, Prozessmanagement- und Kommunikations-Werkzeuge zu entwickeln und diese als intelligente Agenten bzw. Web-Services zur Verfügung zu stellen.
A4 - Softwarestudie
Die Software- oder Feldstudie versetzt das Projekt-Team in die Lage, bestehende, verfügbare Tools und Software gegebenfalls in das Projekt zu integrieren bzw. an bestehende Standards, Schnittstellen, Formate und Schemata anzuknüpfen, um die Interoperabilität von Netzwerksoftware im Sinne des Semantic Web zu gewährleisten und um Insellösungen zu vermeiden.
A5 - Symposium
Das Symposium dient dazu, die Kooperationspartner von SemNetMan im Rahmen der Semantic Web School mit Partner aus der Industrie (KMUs) bezüglich der Verwertbarkeit des Innovations-Outputs in anderen Domainen und Kontexten zu vernetzen. Die Ergebnisse der Implementierungs- und Evaluierungsphase werden vorgstellt, Wissenstransfer in andere industrielle Bereiche ermöglicht.
A6 - Implementierung/CaseStudies
Im Rahmen der Semantic Web School werden Fallstudien semantischer Systeme in unterschiedlichen Anwendungsbereichen erarbeitet. Thematisch gebündelt werden diese im Rahmen von SemNetMan, wobei es hier um die Entwicklung und den Betrieb von Netzwerken, Clustern und Communities geht. Die Implementierung eines semantischen Systems in zwei unterschiedlichen Domains und ein damit verbundenes Evaluierungskonzept gibt Aufschluss darüber, inwiefern das Semantic Web den Innovations-Output in Netzwerken steigern kann.
A7 - Evaluierung/Generisches Konzept
Die wesentlichen Projektresultate und die Erfahrungen mit dem Betrieb des eigens entwickelten Web Services werden ausgewertet und in eine generische - also auf viele andere Domänen anwendbare - Form gebracht. Fallstudien für zukünftige Anwendungen werden entworfen, wobei eine enge Zusammenarbeit mit den anwendungsorientierten Kooperationspartnern angestrebt wird.
A8 - Dissemination
Die wesentlichen Projektresultate, die erstellte Studie und das Resümee des Symposiums werden aufbereitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das bestehende Innovationsnetzwerk wird mittels Public-Relations-Aktivitäten erweitert bzw. gefestigt. Kontakte zu potenziellen Kooperationspartnern aus verschiedenen Branchen, Forschungsbereichen und Kompetenznetzwerken werden aufgebaut.
